Die meist besuchten Orte Tirols im Winter

Welches sind die Orte, die die Besucher besonders im Winter anziehen?

Die schönsten und am meisten besuchten Gegenden oder Orte in Tirol in der Winterzeit sind folgende:

  • Fiss
  • Innsbruck
  • Ischgl
  • Mayrhofen
  • Neustift im Stubaital
  • Seefeld in Tirol
  • Serfaus
  • Sölden
  • St. Anton am Arlberg
  • Tux

Diese Orte haben alle eine besondere Anziehungskraft auf die winterlichen Touristen. Sie liegen in der Nähe von Skigebieten oder bieten andere Naturspektakel, die diese für einen Winterurlaub attraktiv gestalten.

Wir haben bereits über Ischgl, Sölden und St. Anton in einem separaten Artikel gesprochen. Nun gehe ich etwas näher auf Fiss, Innsbruck und Mayrhofen ein.

Fiss

Hoch über dem Talboden auf einem sonnigen Plateau gelegen, ist Fiss bekannt für seine actionreichen Outdoor-Abenteueraktivitäten, jahrhundertealten Traditionen und familienfreundlichen Einrichtungen. Anders als vor ein paar Jahrhunderten haben es die Einwohner von Fiss heute weniger eilig, den Winter zu vertreiben. Denn das auf einem sonnigen Hochplateau, hoch über dem Tal gelegene Dorf, genießt 2000 Sonnenstunden im Jahr und zieht in den Wintermonaten viele Besucher zum Skifahren, Schneeschuhwandern und Langlaufen an. Der Winter ist für die lokale Wirtschaft zu einer sehr attraktiven Jahreszeit geworden.

Dennoch ist das ”Blochziehen” -Ritual, das alle vier Jahre in Fiss stattfindet, immer noch ein absoluter Höhepunkt der Karnevalszeit. Viele ähnliche Veranstaltungen finden im Februar in den Dörfern westlich von Innsbruck als Symbol des Kampfes zwischen dem kalten, harten Winter und dem nahenden Frühling, der neues Leben bringt, statt. Der ”Bloch” ist ein 35 Meter langer Kiefernstamm, der von Anwohnern durch das Dorf gezogen wird. Dieses symbolisiert einen Pflug, der die Erde aufwirbelt und fruchtbar macht. Auf seinem Weg durch das Dorf begleiten den ”Bloch” Figuren wie die ”Schallner”, die bis zu 15 Kilogramm schwere Glocken läuten, um den dunklen, dämonischen Winter zu vertreiben. Eine weitere Figur, die ”Schwoaftuifl”, hat eine andere Funktion – mit einer Reihe von Tricks versucht er zu verhindern, dass die Einheimischen den ”Bloch” durch Fiss ziehen. Leider ist er nie erfolgreich in seinen Bemühungen und der Frühling gewinnt immer!

Sie sollten versuchen, sich einmal dieses Spektakel im Februar anzusehen, es lohnt sich wirklich!

Innsbruck im Winter

Innsbruck ist als die Hauptstadt der Alpen bekannt – und das aus gutem Grund! Es hat alles, was eine lebhafte Stadt braucht, und doch sind es nur zehn Minuten Fahrt in die hohen Berge, die die Skyline dominieren. Die Innsbrucker sagen gerne, die Tiroler Landeshauptstadt sei nichts anderes als ein übergroßes Dorf. Dies spiegelt sowohl ihren Stolz und ihre Liebe zur viertgrößten Stadt in Österreich, als auch ihren selbstironischen Humor und ihre natürliche Abneigung wieder, sich über den Ort, den sie zu Hause nennen, zu überheblich auszudrücken…

Tatsache ist, dass Innsbruck klein genug ist, um sich zu Fuß fortzubewegen, aber groß genug, um sich nach draußen in Richtung der Dörfer an seiner Peripherie auszudehnen. Innsbruck ist klein genug für das Kleinbürgertum, aber groß genug, um die Lebensfreude von 30.000 Studenten zu befriedigen, und beherbergt eine vielfältige Kunstszene und zahlreiche Restaurants für unterschiedlichste Geschmäcker und Interessen.

Wenn der Arbeitstag beendet ist, steigen viele Einheimische auf ihr Mountainbike und fahren zu einer der nahe gelegenen Hütten mit Blick auf die Stadt. Im Winter trifft man sich vielleicht bei einer Skitour und kann dann am selben Abend wieder in die Oper im Tiroler Landestheater gehen oder in einer der vielen Clubs unter den Eisenbahnbögen die Nacht durchtanzen. Innsbruck hat alles, was eine moderne Stadt braucht – und doch ist es so kompakt, dass die Standseilbahn mitten in der Stadt Sie in nur 10 Minuten in das Hochgebirge bringt.

Skifahren in Mayrhofen

Für viele Skifahrer und Snowboarder beginnt ein Winterurlaub in Mayrhofen mit einer einzigen Frage: Wo zuerst? Wie wär’s mit dem Penken, vielleicht dem Rastkogel oder der Eggalm, dem Ahorn oder sogar dem Hintertuxer Gletscher, dem einzigen Skigebiet Österreichs, das 365 Tage im Jahr geöffnet ist? In den Wintermonaten verschmelzen diese abwechslungsreichen Gipfel, Resorts und Berge zur Ski- und Gletscherwelt Zillertal 3000 mit fast 200 Pistenkilometern für Skifahrer und Snowboarder jeden Alters, Könnens und Ehrgeizes.

Erfahrene Schneesportbegeisterte, die sich selbst auf die Probe stellen wollen, sollten den Penkenberg nordwestlich des Ortes Mayrhofen mit seiner legendären Harakiri-Piste mit einer Steigung von 78% – der steilsten Skipiste Österreichs – ins Auge fassen. Freestyler genießen den Vans Penken Park, einen der besten Snowparks Europas. Highlights sind eine riesige Rainbow-Box, eine Beastbox und ein Wallride. Freerider finden rund um die Wanglspitze und die Unterbergalm eine hervorragende Off-Piste.

Der Ahorn ist dagegen eher für Familien und Anfänger geeignet. Er hat viele breite offene Pisten zum Abfahren, sowie eine Rennstrecke und eine anspruchsvolle 5,5 km lange Abfahrt ins Tal. In Mayrhofen gibt es auch viele Skischulen und Ausrüstungsverleihe.

Und nicht zuletzt ist Mayrhofen auch berühmt für sein Après-Ski. Einige der besten Orte zum Feiern sind die Harakiri-Bar, das Mo’s Café, die Eisbar und die Elchbar an der Spitze der Penkenbahn.

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